Integrative Heilpädagogik
Zielsetzungen der einjährigen Fortbildung
Der
FAPP wendet sich mit dieser Fortbildung an Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sowie Träger von integrativ orientierten Tagesstätten wie
Krabbelstuben, Kindergärten und Horte.
Integration bedeutet, dass alle Kinder, ob sie behindert, gesund
oder sozial auffällig sind, miteinander spielen, kooperieren
und lernen. Integration beruht auf Einigungsvorgängen zwischen
den Kindern, aber auch mit den Bezugspersonen. Dafür
ist es notwendig, dass die Fachkräfte eine offene Haltung einnehmen,
die sich einerseits an der Eigenaktivität der Kinder, andererseits an
der Unterschiedlichkeit ihrer Fähigkeiten sowie der Ungleichzeitigkeit
ihrer Entwicklung orientiert.
Gemeinsame Erziehung fördert die wechselseitige soziale und individuelle Anerkennung und Verantwortung füreinander.
Die Fortbildung soll Fachkräften eine psychoanalytisch fundierte Grundbildung
im Umgang mit behinderten und nicht-
behinderten Kindern und ihren Eltern vermitteln. Am Ende der Fortbildung kann ein Zertifikat erworben werden.
Die Fortbildung wendet sich an Fachkräfte mit einer einschlägigen abgeschlossenen Ausbildung
bzw. einem Hochschul-
studium und Berufspraxis.
Über die Inhalte und den Umfang der Fortbildung ist beim Sekretariat des FAPP ein detailliertes Curriculum erhältlich.
Bausteine der Fortbildung
• 32 Doppelstunden Theorie und Fallreflexion (je 90 Min.)
• 8 Doppelstunden emotional-thematische Reflexion (je 90 Min.)
Theoretische Schwerpunkte
• Grundlagen Psychoanalytischer Heilpädagogik
• Psychoanalytische Entwicklungstheorie
• Psychoanalytische Traumatheorie
• Integrative Erziehung und Heilpädagogik
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